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Liebesschlösser in Düsseldorf

Düsseldorf, die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens, ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Obwohl die Rheinmetropole zu einem der bedeutendsten Zentren für Wirtschaft, Kleidermode und Kunsthandel zählt, behält sie trotzdem eine typische niederrheinische Gemütlichkeit. Es gibt jede Menge zu sehen und zu staunen in dieser wunderschönen Stadt – außergewöhnliche Architekturstile (Stichwort Gehry-Bauten), viele Sehenswürdigkeiten und Kulturveranstaltungen, interessante Szeneviertel, Restaurant und Clubs. Naturfreunde finden Erholung in den zahlreichen Parks oder bei einem Spaziergang auf den Rheinpromenaden mit Blick auf die Häfen und ihren Schiffverkehr. Ungeachtet dieser Hülle und Fülle an Angeboten ist Düsseldorf aber überschaubar und gelassen geblieben. Das „raue“ Großstadtklima sucht man hier vergebens; es fühlt sich eher so an, als würde man in einem riesengroßen Dorf beheimatet sein, das alles zu bieten hat, was das rheinische Herz begehrt.

Düsseldorf am Rhein
Düsseldorfer Innenstadt

Viele Touristen machen einen Abstecher in die Altstadt, weil dort die „längste Theke der Welt“ zu Hause ist – natürlich nicht wortwörtlich, sondern bezogen auf die über 300 Kneipen, Restaurants und Clubs, die sich auf einem halben Quadratkilometer tummeln. An den Wochenenden ist hier ganz schön was los, wenn sich Partywütige und Kneipengänger in der Fußgängerzone treffen, um die Nacht zum Tag zu machen. Eine der bekanntesten Düsseldorfer Kneipen ist übrigens die Hausbrauerei Zum Uerige in der Nähe des Rheinufers. Neben vielen anderen Brauereien wird hier das typische und heißgeliebte Altbier produziert. Für Touristen gehört das eigentlich schon fast zum Pflichtprogramm: einmal durch die Altstadt flanieren und den lauen Sommerabend bei einem kühlen Bierchen genießen. Ihr werdet es lieben! Ein kleiner Tipp an dieser Stelle: Geht niemals in eine Altbierbrauerei und fragt nach einem Kölsch. Niemals.

Auch sonst bieten sich in Düsseldorf zahlreiche Möglichkeiten, um gemeinsame Aktivitäten zu unternehmen, zum Beispiel ein Abstecher in den Aquazoo, eine aufregende Sightseeing-Tour oder der Besuch der legendären „Kö“, die Luxus-Shoppingmeile im Stadtzentrum. Wer mit seiner oder seinem Liebsten unterwegs ist, möchte vielleicht auch ein paar romantischere Ecken in Düsseldorf besuchen. Unsere Infografik weiter unten zeigt euch dazu ein paar super schöne Ideen und Inspirationen! Ein besonderes Highlight für Pärchen ist das Aufhängen von Liebesschlössern als Zeichen ewiger Verbundenheit und Liebe.

Düsseldorfer Skyline

Die absolute Pole-Position unter den deutschlandweit beliebtesten Brücken für Liebesschlösser hält zwar nach wie vor die Hohenzollernbrücke in Köln, doch es gibt auch in Düsseldorf eine Menge schöner Bauten und Brücken, um einen Bund für die Ewigkeit zu schließen. Von der Stadt werden die Vorhängeschlösser zwar toleriert, aber regelmäßig wieder entfernt, weil man die Brückenkonstruktionen vor zusätzlicher Korrosion und Traglast schützen will.

Mittlerweile wird aber schon überlegt, spezielle Vorrichtungen für die Schlösser anzubieten, an denen sie dann auch für immer und ewig hängen dürfen. Dies wäre natürlich wünschenswert, wollen wir also mal hoffen, dass dies in baldiger Zukunft umgesetzt wird. So würden die kleinen Schätze, mit denen man viele Gefühle und tolle Erinnerungen verbindet, auch dauerhaft einen Platz finden.

Bevor wir euch aber ein paar ausgewählte und wunderschöne Liebesschloss-Spots zeigen, werden wir der Frage nachgehen, was Düsseldorf überhaupt an Brücken zu bieten hat.

 

Die Düsseldorfer Brückenfamilie

Der Brückenbau hat in Düsseldorf schon lange Tradition. Durch die Lage am Rhein mit seinen zahlreichen Nebenflüssen ist das natürlich auch unabdingbar. Als sogenannte Düsseldorfer Brückenfamilie bezeichnet man dabei sieben große Rheinbrücken, von denen sich einige als hervorragende Liebesschloss-Brücke eignen. Folgend haben wir diese für Euch aufgelistet:

    • Fleher Brücke
    • Kardinal-Frings-Brücke (früher Südbrücke)
    • Eisenbahnbrücke Hamm
    • Rheinkniebrücke
    • Oberkasseler Brücke
    • Theodor-Heuss-Brücke (früher Nordbrücke)
    • Flughafenbrücke

Das Urgestein aller Rheinbrücken ist die Eisenbahnbrücke Hamm, die einzige Bahnbrücke aus der Familie. Ihre Geschichte reicht bis ins Jahr 1870 zurück, als sie – zu Ehren des preußischen Königs Wilhelm I. – noch König-Wilhelm-Brücke hieß. Leider ist heute nichts mehr von den Originalen vorhanden, denn im Zweiten Weltkrieg wurden alle damaligen Brücken von der Wehrmacht gesprengt, um das Vorrücken der US-Truppen zu verhindern.

Die beliebteste und vielleicht auch bekannteste Brücke aus der Liste ist die Rheinkniebrücke, die 1969 dem Verkehr übergeben wurde. Sie und die Oberkasseler Brücke sind die beiden Schätzchen, die gerne für Liebesschlösser aller Art besucht werden. Wer die bewegte Vergangenheit der Brückenfamilie etwas detaillierter nachlesen will, findet sehr viele Informationen zum einen beim Stadtportal Düsseldorf selbst und zum anderen bei RP-ONLINE, dem Online-Portal der Rheinischen Post. Werft einfach mal einen Blick hinein, wenn Ihr mehr erfahren möchtet.

Die Rheinkniebrücke: Der Liebling der Liebenden

Die Rheinkniebrücke heißt Rheinkniebrücke, weil sie an einem bestimmten Flussabschnitt liegt, der wegen seines Verlaufs Rheinknie genannt wird. Sie ist die Diva unter den Rheinbrücken und auch die längste von allen sieben – mit stolzen 1,5 Kilometern Länge zwischen Friedrichstadt und Oberkassel. Die sechsspurige Schrägseilbrücke wurde 1969 fertiggestellt und hatte lange Zeit einen großen Einfluss auf die Entwicklung dieses Brückentyps. Mit ihrem riesigen Pylon und seinen beiden Stielen sieht sie absolut umwerfend aus und wird daher auch oft für Panorama- und Skylinefotos verwendet. Auf eurer Düsseldorf-Reise solltet ihr diese Schönheit auf jeden Fall einmal aus nächster Nähe erleben und die Aussicht genießen, während ihr am Brückengeländer entlangspaziert und vielleicht ja sogar schon den richtigen Platz für euer Liebesschloss sucht. Unter dem Hashtag #rheinkniebrücke findet ihr auf Instagram zudem wahnsinnig hübsche Bilder und Ideen, wie man die Brücke und auch sich selbst hervorragend inszenieren kann!

Die Oberkasseler Brücke: Vor den Toren der Altstadt

Die Oberkasseler Brücke sieht auf den ersten Blick ein bisschen so aus wie die Rheinkniebrücke, aber mit dem Unterschied, dass sie weitaus kürzer ist (nur knapp über 600 Meter lang) und der Pylonstift auf der Mittelachse der Brücke steht. Sie ist nur wenige Fußminuten von der Altstadt entfernt und wird deshalb auch gerne von Radfahrern und Fußgängern benutzt. Gerade für Liebespaare ist der Standort optimal, weil man sein Liebesschloss direkt auf dem Weg zur Altstadt aufhängen kann und die Brücke natürlich auch optisch ein echter Blickfang ist. Übrigens war der Neubau der Oberkasseler Brücke ein ziemlich spektakuläres Manöver. Denn bis zum Abriss der alten Brücke wurde sie zunächst 50 Meter weiter stromaufwärts errichtet und erst später an ihre jetzige Position verrückt. Bei einem Gesamtgewicht von 12.500 Tonnen und einem Pylon von über 100 Metern Höhe war das sicherlich eine beeindruckende und definitiv auch herausfordernde Aktion, die aber zum Glück ohne Probleme vonstattenging.

Rheinfähre „Michaela II“: Ein Liebesschloss auf See

Sie ist zwar keine Brücke im klassischen Sinne, aber dennoch ein wichtiges Verbindungsstück zwischen dem einen und dem anderen Rheinufer: die Rheinfähre „Michaela II“, die seit Jahrzehnten zwischen Kaiserswerth und Langst pendelt und eine absolut hinreißende Überraschung für euch Turteltäubchen bereithält. Seit Valentinstag 2014 (was für ein perfektes Datum) hängen spezielle Stahlseile an der Reling, an denen Liebespaare ihre Schlösser aufhängen und auf ewig bewundern können. Das ist natürlich ein großer Vorteil zu den normalen Brücken in Düsseldorf, weil Liebesschlösser auf der Fähre ausdrücklich erwünscht und gern gesehen sind. Bei dieser bunten Liebespracht macht es auch gleich doppelt Spaß, sein eigenes Schlösschen hinzuzufügen. Das ist aber noch nicht alles. Die Rheinfähre ist berühmt und bekannt für ihre Trauungszeremonien, die ein paar Mal im Jahr angeboten werden. Auf einer Fähre heiraten und dabei sein Liebesschloss an die Reling hängen – romantischer kann es absolut nicht werden!

Die Goldene Brücke: Romantik im Grünen

Der letzte auserwählte Hotspot für euer gemeinsames Ritual ist die Goldene Brücke im Hofgarten nicht weit von der Königsallee entfernt. Die Brücke entstand bereits um 1820, wurde aber bis 1951 immer wieder umgebaut. Ursprünglich war ihr Brückengeländer komplett in Goldbronze gestrichen, daher auch der Name. Mittlerweile wurde sie aufwendig restauriert und gehört sicherlich zu den süßesten und romantischsten kleinen Brücken im Stadtgebiet. Umgeben von einer herrlichen idyllischen Parklandschaft überspannt sie die Nördliche Düssel und gewährt euch einen großartigen Ausblick auf das Schloss Jägerhof. Logisch und nachvollziehbar, dass dieser Standort bei vielen Liebespaaren hochgeschätzt wird. Leider kommen aber auch hier regelmäßig die Schlösser ab, doch sehen wir es positiv: So habt ihr die Möglichkeit, nicht nur einmal ein Schlösschen zu gestalten und anzubringen, sondern könnt eurer Kreativität in Sachen Design und Brücke freien Lauf lassen.

Hilfreiche Inside-Tipps zu Düsseldorf

Am Schluss geben wir euch noch ein paar hilfreiche Insider-Tipps von den Leuten mit, die es am besten wissen müssen: die Düsseldorfer selbst! Zum Beispiel zeigen euch die Reiseblogger Ania und Daniel in diesem Interview, was Düsseldorf so besonders macht und was man bei Wind und Wetter alles unternehmen kann. Was den kulinarischen Bereich betrifft, kann euch Genussbummlerin Ina einige Tipps geben, denn sie weiß ganz genau, was in der Rheinmetropole auf die Teller kommt. Ein kunterbunter Blog für alles rund um Düsseldorf ist LisasCloseUp - hier berichtet Lisa über alles Leckere und Schöne, aber auch über Kulturelles und Ausgefallenes in ihrer Lieblingsstadt. Schaut einfach mal vorbei!

Düsseldorf Infografik