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Liebesschlösser in Hamburg

Keine andere Stadt in Deutschland ist so prädestiniert für die Tradition der Liebesschlösser wie unsere wunderschöne Hansestadt Hamburg. Das liegt wohl vor allem an der Lage zum Wasser und den vielen kleinen, großen, breiten und schmalen Brücken, die sich über die Elbe und ihre Nebenflüsse spannen. Obwohl man die kunterbunten und liebevoll gravierten Schlösser überall in der Stadt bewundern kann, scheinen einige Brücken eine ganz besondere Anziehungskraft auf Liebespärchen auszuüben. Auf unserer kleinen Tour zeigen wir euch, wo sich die gefragtesten Liebesschloss-Locations und die romantischsten Ecken in Hamburg verstecken.

Hamburg, die brückenreichste Stadt Europas

Hamburg, so heißt es, ist das Tor zur Welt: Hier kommen alle Nationalitäten zusammen, ob zu Lande oder Wasser. Die zweitgrößte Stadt Deutschlands verzeichnete Ende 2018 fast 1,9 Millionen Einwohner, Tendenz sogar steigend. Und jetzt bitte festhalten: Hamburg gehört außerdem zu den brückenreichsten Städten in Europa, mit unvorstellbaren 2500 Brücken im kompletten Stadtgebiet. Laut Statistik hat die Hansestadt damit mehr Brücken als Amsterdam und Venedig zusammen! Grund dafür ist die einzigartige Lage der Metropole im Binnendelta der Elbe und der Flussniederungen von Bille und Alster. Für alle Nicht-Geographen heißt das konkret: Es gibt jede Menge Wasser, und zwar in alle Richtungen.

Speicherstadt Hamburg

Für Verliebte und Touristen ist das Stadtbild mit seinen vielen Flüssen, Kanälen und Fleeten natürlich der absolute Hingucker. Wer schon einmal händchenhaltend am Abend über die Hafenmeile geschlendert ist, der weiß, warum die Einwohner ihre Stadt ins Herz geschlossen haben. Apropos ins Herz geschlossen: Als Brückenparadies Nummer 1 ist Hamburg zu einem der beliebtesten Ziele für Paare geworden, die gerne ein eigenes Liebesschloss anbringen möchten – das, so nach offizieller Tradition, nur an Brücken befestigt wird, um den Schlüssel gemeinsam ins Wasser zu werfen.

Statistik der Brücken in Europa

Hamburg bietet darüber hinaus eine so gewaltige Vielfalt an Sehenswürdigkeiten und Orten, dass es sich wirklich lohnt, vorab ein kleines Programm zusammenzustellen. Vom Michel über die „Elphi-Plaza“ bis zur Reeperbahn erwarten euch viele berühmte und sehenswerte Spots, die man sich keinesfalls entgehen lassen darf. Zahlreiche Infos für eure Planung findet ihr auf dieser Tourismus-Seite oder auf der Seite Hamburg-Magazin. Außerdem gibt es jede Menge inspirierende Blogs zur Hansestadt, die euch auch die etwas persönlicheren Highlights verraten, zum Beispiel https://www.riaontour.de/.

Die Lieblingsbrücken in Hamburg

Bevor wir uns die einzelnen Liebesschloss-Brücken einmal genauer ansehen, stellt sich die Frage, wie viele Favoriten es denn eigentlich so gibt. Zur allgemeinen Beruhigung lässt sich immerhin sagen, dass ihr euch nicht zwischen allen 2500 entscheiden müsst, sondern maximal zwischen 10. Hier ist eine kleine Liste mit den beliebtesten Brücken Hamburgs:

  • Michaelisbrücke in der Stadtmitte
  • Wilhelminen-Brücke Richtung Speicherstadt und Elbphilharmonie
  • Schwanenwikbrücke an der Außenalster
  • Jungfernbrücke am Zollkanal (Hafen)
  • Fährhausbrücke in Winterhude Richtung Haynspark
  • Lombardsbrücke und Kennedybrücke Richtung Außenalster
  • Schleusenbrücke am Alsterfleet

Obwohl Hamburg generell nichts gegen das Anbringen von Liebesschlössern einzuwenden hat, steht die Stabilität der Brücken natürlich an oberster Stelle. Deshalb kam es in einigen Fällen vor, dass im Zuge von Restaurationsarbeiten auch die Schlösser entfernt werden mussten, zum Beispiel an der Schwanenwikbrücke und an der Fährhausbrücke. Nichtsdestotrotz sind die beiden Brücken so beliebt wie eh und je – vermutlich aus dem Grund, weil sie die mit Abstand romantischsten Orte überhaupt sind.

Hamburger Wilhelminen-Brücke

Michaelisbrücke: ein historisches Fleckchen mit Charme

Die Michaelisbrücke liegt, wie ihr Name schon vermuten lässt, in direkter Nähe zur Michaeliskirche („Michel“) in der Neustadt, dem Wahrzeichen Hamburgs. Hierbei handelt es sich um eine wunderschöne und sehr historische Gegend, die ihr bei einem Besuch in der Hansestadt auf jeden Fall gesehen haben müsst!

Die Michaelisbrücke überquert das Herrengrabenfleet und führt auf Hamburgs Fleetinsel, ein kultiviertes und architektonisch bemerkenswertes Viertel, in dem ihr ein unvergleichliches Zusammenspiel aus modernen Bauten und historischen Kontorhäusern zu Gesicht bekommt. Neben schicken Restaurants und Cafés gibt es dort auch viele Galerien und Boutiquen für entspannte Shoppingtouren. Viele Paare nutzen das angrenzende Restaurant „Rialto“ für ein gemeinsames Candlelight Dinner, wenn sie ihr graviertes Schloss an der Brücke befestigt haben.

Wilhelminen-Brücke: Kunst trifft Herz

Die schwungvolle Brücke am Übergang zwischen Innenstadt und Speicherstadt ist ein Magnet für Touristen und Kunstfreunde gleichermaßen. Ihre Besonderheit ist der mit Mosaiksteinen gepflasterte Fußgängerweg, der wie ein gigantischer steinerner Orient-Teppich mit den bunten Liebesschlössern um die Wette strahlt. Das macht die Wilhelminen-Brücke auch zu einem beliebten Ort für Fotoshootings, Selfies und Erinnerungsfotos. Der Vorteil obendrein: Nach dem Aufhängen eures Schlosses könnt ihr einen Abstecher zur Elbphilharmonie machen, die dort fast vor eurer Nase liegt.

Schwanenwikbrücke: Romantik an der Alster

Unmittelbar am Ostufer der Außenalster gelegen, ist die Schwanenwikbrücke eine der schönsten und romantischsten Bauwerke, die ihr dort in dieser traumhaften Idylle finden könnt. Vor allem gen Westen kann man auf der Brücke quasi das ganze Jahr über Sonnenuntergänge beobachten und faszinierende Panoramabilder schießen. Sie wurde im Jahr 1878 fertiggestellt und zählt zu den ältesten erhaltenen Eisenkonstruktionen Hamburgs.

Für Verliebte ist sie ein Highlight der ganz besonderen Art, denn man fühlt sich fast ein wenig wie ins 19. Jahrhundert zurückversetzt. Das schmiedeeiserne Rankenwerk, das in den 70er Jahren im Rahmen von Sanierungsarbeiten erneuert wurde, macht die romantische Szenerie nahezu perfekt. Kein Wunder also, dass sich hier die Liebesschlösser in allen Farben und Formen häufen.

Fährhausbrücke und Jungfernbrücke: der Bund fürs Leben

Die Fährhausbrücke hat ihren Namen von einem ehemaligen Fährhaus in Winterhude, das heute aber nicht mehr existiert. Sie überquert die Alster inmitten des wunderschönen und idyllischen Erholungsgebietes um den Haynspark – ein Geheimtipp für jeden, der es gerne grün und ruhiger mag. Besonders romantisch wird der Ausflug durch die anliegende Kirche Sankt Johannis in Eppendorf, die für ihre vielen Hochzeiten bekannt ist. Wenn euch dort die Schmetterlinge durch den Bauch fliegen, habt ihr mit der Fährhausbrücke genau den richtigen Ort für euer ewiges Liebesversprechen gefunden!

Eine weitere „Hochzeitsbrücke“ ist die Jungfernbrücke, die den Zollkanal in der Speicherstadt überspannt. Ihren Namen hat die Fußgängerbrücke aufgrund der parallel zum Kanal verlaufenden Straße Katharinenkirchhof, die früher noch Kleiner Jungfernstieg hieß. Unzählige Liebesschlösser an ihren Gittern zeugen von dem romantischen Flair, das sie auf die Liebenden ausübt.

Hamburg Hafenansicht

Sobald euer Liebesschloss die richtige Brücke gefunden hat, gibt es noch viele weitere Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten, die ihr als Paar erleben und erkunden könnt. Unter diesem Link erzählen euch die beiden Weltenbummler und Turteltäubchen Sara und Marco, was ihr Schönes in der Hansestadt unternehmen könnt. Denn Hamburg ist nicht nur eine perfekte Stadt für Verliebte, sondern auch eine Stadt zum Verlieben. Versprochen!